Aktuelles
Im Februar traf sich unsere Fraktion, zusammen mit der Vorstandschaft, um die Zahlen und Daten unseres gemeindlichen Haushaltes und der Finanzplanung zu besprechen.
Wie schon durch die Ausführungen unseres Kämmerers in der Sitzung des Hauptverwaltungsausschusses und die vorliegenden umfangreichen Vorlagen bekannt, können wir uns in Kleinostheim glücklich schätzen, kurzzeitig schuldenfrei zu sein und Reserven zur Verfügung zu haben. Und das trotz zahlreicher Investitionen in der Vergangenheit.
Denn durch die Erhöhung der Kreisumlage (Stichwort Klinikum) und die verschiedenen gestiegenen Kosten, die auch vor einer Kommune nicht halt machen, wie Energie, Personal, Dienstleistungen und Aufwendungen für den Erhalt der Infrastruktur werden wir dieses Jahr und wohl auch in Zukunft an unsere Rücklagen gehen müssen. Und für die notwendigen bzw. schon geplanten Investitionen sind Kreditaufnahmen geplant.
Die neuen Kredite werden benötigt, wenn wir mit den Rücklagen Vitamar, MGH, Musikschule, Vereinszuschüsse und viele weitere freiwillige Leistungen erhalten möchten. Und das wollen wir.
Auch wenn es schon oft gesagt wurde: Gemeinden dürfen nur für Investitionen Kredite aufnehmen. Nicht für das laufende Geschäft und die freiwilligen Leistungen.
Bekanntermaßen gibt es auch in Deutschland Probleme mit der Wirtschaftsleistung, was die Gefahr sinkender Steuereinnahmen birgt.
Dank des Engagements in der Vergangenheit ist Kleinostheim aber bei den Unternehmen und Dienstleistern gut aufgestellt und durch die Ausweisung des Gewerbegebietes an der BAB 3 und der A 45 kommen neue Firmen zu uns. Auch haben wir viele Erwerbstätige in unserer Gemeinde, die für einen Zufluss an Einkommenssteuer für unseren Haushalt sorgen.
Der vorgestellte Haushalt und die Finanzplanung haben alle bisherigen Zielsetzungen des Gemeinderates berücksichtigt und sich sehr genau mit allen Aspekten auseinandergesetzt.
Letztendlich blieb das Ergebnis unserer Beratung ähnlich wie nach der ersten Vorstellung des Haushaltes: wenn aus dem Gremium neue Pläne und Ideen kommen, dann sind die gefragt, die langfristig zu einer Senkung unserer laufenden Ausgaben oder zu neuen Einnahmen führen.
Die FW stehen zum Haushalt und stimmen vollumfänglich zu.