Aktuelles
Vergangene Woche kamen die Gemeinderäte zu insgesamt vier Sitzungen zusammen, um sich mit den Belangen unserer Gemeinde zu befassen. Im Hauptverwaltungsausschuss stand unter anderem die Beschaffung eines erweiterten Kommunikationssystems auf der Tagesordnung. Damit wird es unseren Feuerwehrleuten ermöglicht, durch Nutzung von Headsets, auch in Situationen, in denen sie keine Hand frei haben, um den Sprechfunk zu aktivieren, Kontakt halten zu können. Damit es möglich ist, dieses System mit dem Digitalfunk zu koppeln, entstehen erst einmal höhere Kosten, unter anderem wegen der Anschaffung von Adaptern. Aber die Einsatzmöglichkeiten und der Mehrwert haben uns überzeugt und daher haben wir dieser Anschaffung, die auch im Haushaltsplan vorgesehen war, zugestimmt.
Ebenfalls zugestimmt haben wir der Gewährung eines Darlehens für die Haus St. Vinzenz von Paul GmbH – Soziale Dienste Kleinostheim. Nachdem das Landratsamt „grünes Licht“ gegeben hat, konnte diese finanzielle Unterstützung jetzt im Gemeinderat abschließend frei gegeben werden.
Im Bau-, Mobilitäts- und Klimaausschuss ging es unter anderem um die Beleuchtung in der Unterführung der Josef-Hepp-Straße. Nachdem für die Leuchten dort keine Ersatzteile mehr lieferbar sind, wurde dies zum Anlass genommen, die Beleuchtung komplett zu erneuern und auf energiearme LED -Technik umzustellen.
Im Werkausschuss wurde über die Verlängerung des Wärmelieferungsvertrages für das Vitamar gesprochen. Dieser war 2005 für 15 Jahre abgeschlossen worden und verlängert sich aktuell nur jeweils um ein Jahr. Da die dort vorhandene Anlage reparaturanfällig ist und größere Investitionen notwendig sein werden, hat der Betreiber der Anlage angeregt, dieses Vertragsverhältnis mit einer längeren Laufzeit zu versehen, um für eine Rechtssicherheit zu sorgen. Auch diesem Vorschlag der Verwaltung haben wir zugestimmt um diese Form der Wärmeversorgung (Biomasse) aufrechtzuerhalten.
Im Gemeinderat stand unter anderem die Vorstellung des Jahresabschlusses für das Jahr 2023 auf der Tagesordnung. Unserer Kämmerer, Mark Sellnau, berichtete über die Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde. Er informierte uns über die aktuellen Schuldenstände, das vorhandene Eigenkapital und vieles mehr. Der Rechenschaftsbericht gab sehr gute Einblicke in den Haushalt und einen Ausblick, was die Zukunft für unsere Finanzen für spannende Entwicklungen bringen kann. Der Jahresabschluss wurde einstimmig zur Kenntnis genommen und an den örtlichen Rechnungsprüfungsausschuss zur Prüfung verwiesen.
Tanja Rock, Helga Feeß, Daniel Noschitzka, Daniel Bueno, Gemeinderäte