Aktuelles
In den letzten Tagen haben wir gemerkt, dass einige von Ihnen und Euch irritiert sind – weil in Gesprächen und bei Terminen teils ein falsches Bild entsteht.
Deshalb möchten wir kurz einordnen: Grundlegende Entscheidungen trifft der Gemeinderat als Vertretung der Bürgerinnen und Bürger. Der Bürgermeister führt die laufenden Geschäfte und setzt die Beschlüsse des Gemeinderats um.
Wichtig ist dabei: Entscheidungen fallen im Gemeinderat durch Mehrheiten – eine alleinige Mehrheit hatte in den letzten Jahren niemand. Mal findet sich für die eine Richtung eine Mehrheit, mal für eine andere. Und gefasste Beschlüsse werden vom Bürgermeister und der Gemeindeverwaltung umgesetzt, auch wenn nicht alle dafür gestimmt haben. Das sollte man – ungeachtet der eigenen Stimme – akzeptieren, denn so funktioniert gelebte Demokratie: respektvoll, fair und mit dem gemeinsamen Ziel, das Beste für Kleinostheim zu erreichen.
Stimmt die Aussage, Kleinostheim sei nur deshalb schuldenfrei, weil nicht investiert wurde?
Nein. Kleinostheim ist schuldenfrei, weil über Jahre solide Überschüsse erwirtschaftet und gleichzeitig umfangreich investiert wurde – und das ohne neue Kredite. Der Vorteil für alle: Kleinostheim zahlt keine Zinsen und keine Tilgung. Dadurch bleibt mehr Spielraum für wichtige Projekte und freiwillige Leistungen (zum Beispiel für unsere Vereine) vor Ort.
Was ist denn jetzt beim Thema B8 und Ortsdurchfahrt konkret passiert?
Bei der B8 sind wir als Gemeinde auch vom Staatlichen Bauamt abhängig. Aktuell stimmen wir mit dem Staatlichen Bauamt ab, welche Aufgaben die Gemeinde übernimmt und welchen Teil das Staatliche Bauamt übernimmt – auch finanziell. Wir sind zuversichtlich, dass in diesem Jahr erste Planungsaufträge vergeben werden können.
Beim Schränksweg – gab es da wirklich keine Gespräche?
Es gab nicht nur Gespräche, sondern auch eine Informationsveranstaltung in der Maingauhalle mit allen Eigentümerinnen und Eigentümern, inklusive eines vereidigten Gutachters, um die Grundlagen und mögliche Kaufpreisthemen transparent zu besprechen. Im Nachgang hat der Gemeinderat über das weitere Vorgehen beraten und entschieden. Letztlich kam jedoch keine Einigung mit den Grundstückseigentümern zustande.
Was passiert beim bezahlbaren Wohnen – gibt es da auch konkrete Schritte?
Ja. Ein Wohnbauprojekt (10 Wohnungen) ist schon umgesetzt. Ein weiteres mit 9 Wohnungen steht kurz vor der Ausschreibung. Und ein großes Projekt mit 43 Wohnungen im bezahlbaren Wohnungsbau in der Ortsmitte schreitet ebenso voran – mit einem breiten Wohnungsmix.
Und wie ist der Stand beim Vitamar?
Der Gemeinderat hat die Generalsanierung beschlossen. Der Bürgermeister und der Werkleiter setzen den Beschluss sinnvoll und wirtschaftlich um – dazu gehört auch die konsequente Prüfung von Fördermöglichkeiten. Denn das Sondervermögen des Bundes (2025) hat die Förderkulisse in diesem Bereich deutlich verändert und eröffnet neue Chancen zur Entlastung unseres Haushalts.
Wer Fragen hat, kann gerne jederzeit auf uns zukommen – denn gute Kommunalpolitik lebt vom Gespräch und vom gegenseitigen Respekt. Wir stehen für klare Fakten, transparente Entscheidungen und ein faires Miteinander – und dafür bitten wir und unser Bürgermeister Dennis Neßwald um Ihr Vertrauen.
Bitte gehen Sie am 8. März 2026 zur Kommunalwahl: Jede Stimme zählt für die Zukunft Kleinostheims.
Ihre und Eure Fraktion der Freien Wähler Kleinostheim e.V.