25.02.2021
Digitaler politischer Aschermittwoch der FREIEN WÄHLER: "Wir sind Hoffnungsbringer", sagt Hubert Aiwanger in seiner Rede

Die FREIEN WÄHLER Bayern veranstalten ihren ersten rein virtuellen Politischen Aschermittwoch. Das Netz ist begeistert. Wichtig ist es, so viele Menschen wie möglich an der Politik und an dem Austausch teilhaben zu lassen, stellen die FREIEN WÄHLER klar. Für die Veranstaltung, die unter strengsten Hygiene-Auflagen und ohne Publikum stattfand, wurde in Deggendorf ein eigenes Fernsehstudio aufgebaut.

Nachfolgend einige Zitate der Hauptreden von Susann Enders (Generalsekretärin), Prof. Dr. Michael Piazolo (stellv. Landesvorsitzender) und Hubert Aiwanger (Landesvorsitzender):

Susann Enders: „Ein Jahr Corona liegt hinter uns. Doch wie sieht es aktuell mit der Verhältnismäßigkeit aus? Wir FREIE WÄHLER sind die Partei aus den Kommunen, wir nehmen eure Fragen und Anregungen mit. Eure Ideen sind uns wichtig, damit wir als Korrektiv in der Bayerischen Staatsregierung arbeiten können. Doch Bayern ist keine Südseeinsel, wir sind mitten in Europa, wir können uns nicht abschotten.. Wir müssen immer verhältnismäßig abwägen. Zwischen Corona-Mutationen und No-Covid-Strategie. Mit Corona leben, ohne dass die Gefahr zu groß wird.“

Michael Piazolo: „Wir FREIE WÄHLER sind sachorientiert. Wir arbeiten fleißig, wir sind orange, wir sind positiv, leuchtend und so verstehen wir uns auch in dieser Koalition. Wir verstehen uns als Korrektiv in der Regierung. Wir haben uns die Zukunfts-Ministerien ausgesucht: Wirtschaft, Bildung, Umwelt!

Kinder sind unsere Zukunft. Alle Eltern und Lehrkräfte arbeiten hart und fleißig. Wir haben einen Haushalt von über 14 Mrd. Euro in diesem Bereich. Das ist der größte Haushalt aller Zeiten für Bayern. Das zeigt die Wichtigkeit dieses Bereichs.

Viele Schüler, Lehrer, Eltern sagen mittlerweile: Distanz läuft gut. Doch ich sage: Es läuft besser, es läuft teilweise gut, doch Präsenzunterricht ist unser Ziel.“

Hubert Aiwanger: „Vernünftige Politik in verrückten Zeiten! Das sind die FREIEN WÄHLER.

„Ich glaube, es hätte nicht zu höheren Zahlen geführt, wenn wir die Blumenläden, Schuhläden, Einzelhandel mit Maske, Abstand, Hygiene usw. offen gehalten hätten. Das ist ein Widerspruch aus der Berliner Kiste. Das war die Maßgabe für alle Bundesländer. Doch in anderen Supermärkten konnten die Leute auch mit den gleichen Regeln einkaufen. Wir suchen Perspektive für die Branchen, für unser Land, für die Gesellschaft.

Ohne die Realität zu verleugnen, trotzdem müssen wir Wege finden, Wirtschaft, Gesellschaft möglichst wenig zu beschädigen. Was in den letzten Monaten passiert ist, ist dramatisch. Unsere Überzeugung ist, wir müssen die jungen Menschen mitnehmen, wir müssen Perspektiven geben.“