Aktuelles
Letzte Woche Montag fand die erste Sitzung des neuen Gemeinderates statt. Wir freuen uns, dass unsere Fraktion mit unseren zwei neuen Gemeinderäten Esther Eizenhöfer und Alexander Wienand unterstützt wird.
In geheimer Wahl werden stets die Stellvertreter des Bürgermeisters gewählt. Von der GfK-Fraktion wurde vorgetragen, dass ein Stellvertreter ausreichend sei. Etwaige weitere Termine könne gemäß Geschäftsordnung das dienstälteste Gemeinderatsmitglied wahrnehmen.
Auf Rückfrage erklärte der bisherige 2. Bürgermeister Dieter Josten, dass er dies nicht bestätigen könne. Die Vielzahl der Termine, an denen eine Anwesenheit des Bürgermeisters oder seiner Stellvertreter gewünscht sei, sei enorm. Und ich, als Fraktionsvorsitzender, merkte an, dass jemand, der noch im Berufsleben steht und diese Stellvertretung ehrenamtlich macht, verständlicherweise nur zeitlich begrenzt zur Verfügung steht.
Abgesehen davon würde dem Dienstältesten keinerlei Aufwandsentschädigung für diese zusätzliche Tätigkeit und Verantwortung zustehen. Das sehen wir als nicht angemessen an.
Letztendlich wurde dann mehrheitlich einer Wahl von zwei Stellvertreter zugestimmt. Erfreulicherweise wurden Johannes Wieland (CSU) zum 2. Bürgermeister und Tanja Rock (FW) wieder zur 3. Bürgermeisterin gewählt.
Eine für uns unverständliche Diskussion gab es zu der Höhe der Dienstaufwandsentschädigung unseres Ersten Bürgermeisters Dennis Neßwald. Dieser solle auf 20 % der Entschädigung verzichten. Eine richtige Begründung gab es hierzu von den Antragsstellern nicht. Es wurde zwar die finanzielle Lage unserer Gemeinde erwähnt – bekanntermaßen ist diese schuldendfrei und im Landkreis beispiellos. Letztlich wurde mehrheitlich beschlossen, die Aufwandsentschädigung auf gleichem Niveau zu behalten.
Bei der Festlegung der Aufwandsentschädigungen für die stellvertretenden Bürgermeister und für uns Gemeinderäte kam keine Diskussion auf, diese wurden einstimmig beschlossen, trotz einer moderaten Erhöhung.
Wir hoffen, dass sich die anscheinend noch aus dem Wahlkampf bestehenden Ressentiments bald auflösen und zukünftig eine sachliche und an den Interessen aller Kleinostheimer Bürgerinnen und Bürger orientierte Zusammenarbeit möglich ist.
Die vielen Gespräche und Unterhaltungen nach der Sitzung, im Rahmen eines kleinen, von der Verwaltung organsierten Umtrunks (vielen Dank dafür), lassen uns positiv in unsere weitere ehrenamtliche Tätigkeit schauen.
Daniel Bueno, Fraktionsvorsitzender