06.10.2022
Zum Tag der Deutschen Einheit – Gedanken des Vorsitzenden der Freien Wähler

Der Tag der Deutschen Einheit steht heuer unter besonderen Vorzeichen - leider keinen Guten. Die Zuspitzung der Energiekrise und die zweistellige Inflation bringt viele Menschen und auch die Wirtschaft in große Bedrängnis. Zusammenhalt und Einigkeit sind jetzt wichtiger denn je. Gerade wenn es Menschen schlechter geht, werden sie schnell auseinanderdividiert und streiten sich, statt einander zu unterstützen. Soziale Härten nehmen zu, Egoismus statt Gemeinsinn hat Konjunktur.

Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen sich gegeneinander aufhetzen lassen. Arbeitnehmer gegen Arbeitgeber, Mieter gegen Vermieter, Stadt gegen Land, Unternehmen gegen Mittelstand, sozial Schwächere gegen Eigentümer etc.
Dazu müssen unter anderem schnellstmöglich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so weit als möglich korrigiert werden. Eine gezielte Bewirtschaftung der knappen Gasvorräte ist genauso nötig, wie das Ausschöpfen aller Energieerzeugungsmöglichkeiten in Deutschland, eine Deckelung der explodierenden Energiepreise und eine Unterstützung für Privatpersonen und Wirtschaft, die bei dieser Preisentwicklung ansonsten auf der Strecke bleiben würden.

Wir leben in verrückten Zeiten, die zurecht bei vielen Menschen Angst auslöst. Ein Krieg vor der eigenen Haustür, Anschläge auf unser bisheriges Energieversorgungssystem und eine ungewisse wirtschaftliche Entwicklung. Umso mehr sind wir als FREIE WÄHLER gefordert den Menschen Mut und Perspektive zu geben, mit klaren, nachvollziehbaren Forderungen und Taten, annehmen der Sorgen der Menschen und Arbeit an einer Verbesserung der Situation.
Die Einheit beginnt in den Familien, im Freundes- und Bekanntenkreis, am Arbeitsplatz, im öffentlichen Raum bis hin zur Politik. Treten wir dafür ein, dass diese Einheit weiterentwickelt und nicht zurückentwickelt wird.

Hubert Aiwanger